Ballontunika mit Leggings

Die Tunika wollte ich schon seit Ewigkeiten nähen, dieses Schnittmuster war eins von den allerersten, die ich anfangs gekauft hatte. Besser später als nie… 🙂 Es ist die Ballontunika von rosarosa.

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Die Leggings sind auch nach ihrem Schnittmuster entstanden, wintertauglich, nämlich zweilagig.

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Das komplette Outfit sah dann so aus:

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Leggings kann man nie genug haben….

Ich habe diese Woche als verspätetes Weihnachtsgeschenk ein neues Handy bekommen. 🙂 Dies nahm ich zum Anlass, die über 2000 Bilder abzuspeichern und auszusortieren… Dabei habe ich Fotos von Nähprojekten vom letzten Jahr gefunden, die ich euch hier noch nicht gezeigt habe.

Heute fange ich mit einigen Leggins an, die ich für mein Töchterchen, meinen Sohn (nennen wir sie in diesem Fall Longjohns) und die Tochter meiner Freundin genäht habe.

Als Schnittmuster hatte ich entweder die Beinschmeicheleien von rosarosa oder das „bein pünktchen“ von LeniPePunkt genommen.

Außerdem habe ich zum Teil auch die Knickerbocker von rosarosa leicht abgeändert (d. h. oben schmaler und länger) genäht.

Nach einer Weile und mehreren Leggings und langen Unterhosen bekommt man eigentlich ein gutes Gefühl, wie man die Schnittmuster nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen abändern kann.

Ich habe auch einen Pyjama für meinen Sohn genäht, das Schnittmuster für das Oberteil habe ich aus einer Ottobre genommen, es ist ein Schnittmuster für Raglan-Langarmshirts gewesen.

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Außerdem habe ich eine gefütterte Variante genäht, außen Jersey, innen dehnbarer, weich-kuscheliger Nicki-Stoff. Wenn ihr auch so was nähen wollt, näht die äußere Leggings etwas größer. Ich habe die innen liegende Leggings auch noch etwas länger zugeschnitten, so dass ich sie nach außen umstülpen konnte.

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Gerade weil meine Tochter ein Hosenverweigerer ist (kennt ihr das auch?) und sie einen richtigen Wachstumsschub hinter sich hat, wird das Leggings-Näh-Projekt bald wieder aktuell sein.
Ich für mein Teil nähe sehr gerne Leggings, weil man in kurzer Zeit richtig was schaffen kann. Und ihr? Geht es euch auch so? Habt noch einen schönen Tag!

Pullover „Lola“ von Rosarosa

Ich fand die entstandenen Werke des E-Books Lola so bezaubernd, dass ich es auch gleich bestellt habe. Ziemlich lange lag das ausgeschnittene Schnittmuster bei mir in der Schublade rum. Ich wollte meinem Großen einen Pulli nähen, dafür habe ich einen türkisen Sweat-Stoff in Kombination mit dem Nightfox-Jersey ausgesucht.

Genäht habe ich das Schnittmuster in der Länge Gr. 122 und in der Breite Gr. 116. Das Nähen an sich ging ziemlich schnell. Ich habe das erste Mal Taschen genäht, juchuu und es hat geklappt 😀

Mein Großer hat sich am nächsten Morgen wahnsinnig gefreut, gleich den Pulli angezogen und es hat ihm von der Größe her total gut gepasst. Aaaaabeeeer….. leider war das Teil doch zu mädchenhaft. Auch die Farbe war auf einmal eher was für Mädchen, trotz Night-Fox. Auch der Kragen und die Taschen, also alles in allem war der schöne Pulli doch nichts für Jungs. Und als das Wort „MÄDCHENhaft“ meinen Mund verließ, war es rum, er wollte es natürlich nicht mehr anziehen.

Meiner Kleinen war der Pulli dann doch noch zu groß und ich war traurig, dass er nicht getragen wird. Ich fang an zu überlegen, wem er im Bekanntenkreis eventuell passen könnte. So habe ich eine Kindergarten-Mama angesprochen, ob der Pulli ihrer Tochter wohl gefallen würde. Sie hat ja gesagt und er hat sogar gepasst. Ein wenig schmal für sie aber noch auf jeden Fall tragbar. Die Kleine war so happy, sie hat mir dann beim nächsten Mal gleich erzählt, dass sie den Pulli sogar schon in der Schule getragen hat.

Ich war natürlich auch glücklich, dass er doch noch zum Einsatz kommt. 🙂

Und hier die Bilder:

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Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, den Schnitt meinem Sohn nochmal zu nähen, allerdings mit anderen Farben und ein wenig abgeändert, d. h. ohne (so großen) Kragen, denn wie ich wieder mal feststellen musste, mögen meine beiden Kinder weder Kaputzen noch Kragen.

Und zu guter Letzt die kleine Freunding glücklich im Pulli:

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Schwingt die Hüften ~ oder ~ Nichts geht ohne ROCK!

Zur Zeit sieht es morgens bei uns so aus: die Kleine macht kaum noch die Augen auf, schon plappert sie los, welches Outfit sie an dem aktuellen Tag anziehen möchte. Nun, das Problem ist, dass der Sommer leider endgültig vorbei ist und trotzdem weigert sie sich standhaft was Langärmliges oder was Langbeiniges oder was Warmes anzuziehen, vor allem bloß nicht das häßliche Zeug mit zwei langen Beinen mit Reißverschluss in der Mitte und ein Knopf zum zumachen (für uns auch als *****schrei***** H.O.S.E. bekannt). Meine Überzeugungskünste werden so jeden Tag aufs Neue trainiert.

Wenn schon Hose, dann muss aber oben unbedingt eine Tunika sein oder irgendwas, was nach einem Kleid aussieht. Oder es muss zwingend Rüschchen haben oder/aber rosa oder/aber „Mami, das ist sooooo süüüüüüüß“ sein.

Ach ja, nicht zu vergessen, die Schuhe. Ich habe ihr mal weiße Lackschühchen gekauft, die werden auch sehr gerne bei Wind und Wetter angezogen mit dem Aufruf: „Mama, ich will die Klackerschuhe anziehen!“ (Die klackern aber eigentlich gar nicht, sehen nur so aus :D)

Das alles ergibt dann die schrillsten Kombinationen (Jeanshose mit Rock drüber und die weißen Klackerschuhe), die nicht unbedingt öffentlichkeitstauglich sind.

Hier musste auch zum Inspizieren der Kanalisation auf dem frisch geteerten Fahrbahnbelag unbedingt ein Tütü angezogen werden (beachtet bitte die zweckenentfremdeten Winterhandschuhe) 🙂 :

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So, jetzt bin ein wenig vom eigentlichen Thema abgeweicht. Und zwar, habe ich der Kleinen am Wochenende einen Rock genäht. Hierbei ist das wichtigste Kriterium überhaupt auch wieder naaatürlich: der Rock muss sich drehen! Alles andere ist dann Nebensache.

Als Schnitt habe ich einen Rock einfach abgezeichnet. Ganz zufrieden war ich dann mit dem Endergebnis nicht, Hauptsache, der Kleinen hat´s gefallen.

Diesmal habe ich den Rollsaum mit der Nähmaschine gemacht, habe einen sehr engen Zickzackstich gewählt, den Stoff gut gedähnt und richtig am Saum entlang genäht. Das Ergebnis hat mir irgendwie fast besser gefallen, als der Rollsaum von der Overlock.

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An diesem Wochenende hatten wir Besuch von Freunden. Die Tochter, 9 Jahre alt, fand den Rock auch hübsch und ich habe es angeboten, ihr auch einen Rock zu nähen. Den Rock für meine Kleine habe ich frei Schnauze genäht, war aber nicht 100 %ig zufrieden. Für den neuen Rock habe ich dann das Schnittmuster Giulia von Rosarosa genommen und die Jerseyverion mit Bündchen genäht.
Laut Anleitung muss man den Stoff raffen, es ging aber bei mir nicht so gut. Der Jerseystoff war auch etwas dicker, das Garn verhedderte sich ständig. So habe ich ein Gummigarn in die Nahtzugabe eingenāht. Beim Vernähen des Ende des Gummigarns musste ich ein Stück Stickvlies drunterlegen, meiner Maschine schien der Stoff nämlich sehr zu schmecken…

Ich habe den Rock in Größe 140 genäht, leider wurde er am Ende vieeeel zu riesig, so dass ich gut 10 cm wegschneiden musste. Gott sei dank habe ich hinbekommen, ohne dass die Form oder der Stoff hinüber wäre, sodass der Rock im zweiten Anlauf super gepasst hat. Laut ihrer Mami war sie überglücklich und ich auch, dass sie sich so gefreut hat.

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Und der fertige Rock sah dann so aus:

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Rollsaum Hardcore

Ich habe bereits von meinem gestrigen fehlgeschlagenen Versuch erzählt, einen Rollsaum zu kreieren. Das Thema hat mich – wie schon erwähnt – weiter beschäftigt und so setzte ich mich gestern Abend noch ans Maschinchen. Da sich Baumwollstoff (natürlich) schlecht dehnen … Weiterlesen

Knickerbocker Quaky

Am Samstag haben wir den Holland-Stoffmarkt in Freiburg besucht, ich kann nur sagen, es war echt der Hammer. Ich musste mich echt bremsen, es gab so vieeeele schöne Stoffe.

Außer meinem ersten Stoffmarktbesuch hatte auch meine neue W6 Overlockmaschine ihre Premiere. Es hat ziemlich gut geklappt, trotz kleineren Anfangsschwierigkeiten.

Der Sternen-Jersey habe ich auch aufm Stoffmarkt gekauft – eigentlich für meinen Großen. Die Hose ist aber eher was für Mädels, finde ich.

Die Applikation hat sich nur so ergeben, ich wollte die Būndchenreste als Kniepatches anbringen, es hat mir aber nicht so gut gefallen. Dann kam die Idee, die als Taschen dranzumachen. Mir ist dann eingefallen, dass ich eine Augen-Stickdatei habe. Mit jeweils einem Auge an den Taschen fand ich es aber auch nicht so gut, bis ich beeide Augen auf eine Tasche gelegt habe. Dann kam die Erkenntnis, es sieht aus wie ein Frosch! Das knallige Grūn hat auch gut gepasst.
Den Mund und Nase habe ich mit Hand drangenäht bzw gestickt.

Als ich mit der Appli endlich fertig war, habe ich mir fest vorgenommen, das nāchste Mal VORm Zusammennähen zu applizieren…

Schnittmuster: Knickerbocker von Rosarosa

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Giraffenalarm

Ich bin gestern in den Stoffladen bei uns um die Ecke gegangen, denn ich wollte Overlock-Garn für mein neues Maschinchen kaufen… Overlock-Garn hatten sie ausgerechnet gestern nicht (also nicht in der Farbe, die ich wollte), dafür aber seeehr vieeeeeeele neue Stoffe, die sie bei meinem letzten Besuch noch nicht hatten.

Ich konnte nicht anders, musste natürlich paar tolle Stoffkombis mitnehmen :DDDD

Unter anderem fand ich es super, dass ich auch einen schönen Jersey-Stoff gefunden habe (von Swafing glaube ich, würde ich aber nicht drauf wetten), einmal in pink/lila und einmal in gelb – endlich was, woraus ich meinen beiden Kids „Partnerlook“ nähen kann.

Heute fand eh der Gruppenausflug des Großen auf dem Programm, dazu noch das hochsommerliche Wetter mit 35 Grad – so dachte ich, kurze Shorts nach dem SM von rosarosa wären tolle Begleiter für diesen Tag.

So machte ich mich an die Arbeit gestern nachmittag.

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Am Abend ging dann ans Werk, ich dachte, die zwei Hose nähste mal schnell…. Na ja, ganz so schnell war ich dann doch nicht. Erst grübelte ich ewig, welche Seiten ich zusammennähen soll, dann mit den zwei Hosenbeinen ineinander…. Aber dann hatte ich den Dreh raus und ging echt gut. Bis ich fertig war und gemerkt hatte, dass das Bündchen für die Kleine wahrscheinlich wieder zu locker wird. So habe ich es lieber gleich enger gemacht.

Bei den Shorts für den Großen hatte ich das „Wo-nähe-ich-was-zusammen-Problem“ nicht mehr, dafür waren die Bündchen aus irgendeinem unerklärlichen Grund (jetzt mal wirklich 😉 ) vieeel zu knapp, so habe ich dann kurzer Hand entschieden, die dann lieber gleich neu zuzuschneiden. Hehehehe – aber dann, war ich wirklich schnell! 😀

Und das Ergebnis hat sich echt sehen lassen können, im Kindergarten waren alle hin und weg. :DD

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Mein erstes Werk

an der Nähmaschine.

Nachdem ich die Singer geholt hatte – gleich am Morgen als Erste beim Aldi 🙂 – konnte ich kaum erwarten, endlich die Zeit zu haben, etwas zu nähen.

Ich habe das erste Schnittmuster meines Lebens gekauft, und zwar den Knickerbocker von rosarosa.

Es wurde am Abend bis in die Nacht daran gearbeitet, denn als absolutes Nähanfänger hatte ich null Ahnung vom Nähen. Erst habe ich die Hose aus einem alten Bettlaken gemacht, um zu sehen, ob ich sie überhaupt hinbekomme. Und ich muss sagen, es hat echt gut funktioniert. Das Schnittmuster und die Erklärung ist toll, kann ich wirklich nur empfehlen.

Nur zu schade, dass ich aufgrund mangelnden Stoffes, eine alte Tchibo-Fleecedecke habe zerschneiden müssen, was natürlich auch noch megaschwer war zu nähen, denn es rutschte andauernd…. Dann habe ich doch was Vorzeigbares Tragbares hinbekommen, was sogar meinem Kleinen gepasst hat.

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