Ballontunika mit Leggings

Die Tunika wollte ich schon seit Ewigkeiten nähen, dieses Schnittmuster war eins von den allerersten, die ich anfangs gekauft hatte. Besser später als nie… 🙂 Es ist die Ballontunika von rosarosa.

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Die Leggings sind auch nach ihrem Schnittmuster entstanden, wintertauglich, nämlich zweilagig.

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Das komplette Outfit sah dann so aus:

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Leggings für kleine Morgenmuffler

Kennt ihr die auch? Die Morgen, an denen die Kinder kaum aus dem Bett zu bekommen sind? Und wenn sie endlich nach gefühlten Stunden aus dem Bett kommen, dann passt alles nicht, das Frühstück, das Zähneputzen, das Kämmen, das Anziehen – alles ist doof, langweilig, iihhh, igitt, häßlich und so weiter und so fort… so dass man sich am liebsten selber unter die Bettdecke verkriechen würde.

Meine zwei Kinder sind in dieser Hinsicht total verschieden, das eine hüpft aus dem Bett und ist meistens gut gelaunt. Das andere braucht ewig morgens in die Gänge zu kommen. Leider ist das das Kind, welches zwei X-Chromosomen besitzt (oft manchmal denke ich auch noch ein Z (für Zicke)…). So gestaltet sich natürlich die Anziehfrage oft schwierig. Was ich mich schon am frühen Morgen geärgert habe! Egal was ich ihr rausgelegt hatte, hat meistens nicht gefallen und wurde dagegen lautstark und tränenreich protestiert. Dann habe ich meinen Kurs geändert – um die Diskussionen aus dem Weg zu gehen, um meinen Verstand nicht zu verlieren und um schneller aus dem Haus kommen zu können – und zwar total auf die antiautoritäre Art und Weise, nämlich nach dem Motto: Zieh an, was dir gefällt! (Natürlich nicht vorher den Kleiderschrank gründlich auszusortieren, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, dass sie auch nicht das Trägerkleidchen bei -5 Grad anziehen will). Seit dem klappt es meistens gut, die frühen Stunden des Tages sind reibungsloser und entspannter geworden.

Mit Ausnahme der oben beschriebenen Situation – wo halt alles doof ist und nix passt.

An solchen Tagen kommt die Leggings-Rock-Kombi sehr gelegen, aus zwei sehr banalen Gründen:
1) Meine Tochter zieht bevorzugt nur Leggings oder Strumpfhosen an, bei Hosen muss ich meine ganze Überzeugungskraft einsetzen, was mir an oben besagten Tagen oft sehr schwer fällt.
2) Wir bzw. meine Tochter spart sich einen Schritt beim Anziehen 🙂

Und so habe ich die Leggings (Schnittmuster von LeniPePunkt) inklusive Rock genäht:

Erst habe ich die Leggings nach Schnittmuster zugeschnitten und genäht, unten am Bein versäubert.
Dann dem Taillenumfang vom Kind (und dem Leggings) entsprechend ein Stück Gummi zugeschnitten, dieses gedähnt an den Rockteil genäht. Den Rock unten mit Rollsaum gesäumt – diesmal war ich zu faul, die Overlock umzufunktionieren, so nähte ich den Saum mit einem engen Zickzackstich, ganz eng am Saum entlang. Anschließend den Rock schließen und an den Taillensaum der Leggings drannähen. Fertig war die Morgenmuffler-Leggings.

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Euch auch noch viel Spass beim Nähen!

Leggings kann man nie genug haben….

Ich habe diese Woche als verspätetes Weihnachtsgeschenk ein neues Handy bekommen. 🙂 Dies nahm ich zum Anlass, die über 2000 Bilder abzuspeichern und auszusortieren… Dabei habe ich Fotos von Nähprojekten vom letzten Jahr gefunden, die ich euch hier noch nicht gezeigt habe.

Heute fange ich mit einigen Leggins an, die ich für mein Töchterchen, meinen Sohn (nennen wir sie in diesem Fall Longjohns) und die Tochter meiner Freundin genäht habe.

Als Schnittmuster hatte ich entweder die Beinschmeicheleien von rosarosa oder das „bein pünktchen“ von LeniPePunkt genommen.

Außerdem habe ich zum Teil auch die Knickerbocker von rosarosa leicht abgeändert (d. h. oben schmaler und länger) genäht.

Nach einer Weile und mehreren Leggings und langen Unterhosen bekommt man eigentlich ein gutes Gefühl, wie man die Schnittmuster nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen abändern kann.

Ich habe auch einen Pyjama für meinen Sohn genäht, das Schnittmuster für das Oberteil habe ich aus einer Ottobre genommen, es ist ein Schnittmuster für Raglan-Langarmshirts gewesen.

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Außerdem habe ich eine gefütterte Variante genäht, außen Jersey, innen dehnbarer, weich-kuscheliger Nicki-Stoff. Wenn ihr auch so was nähen wollt, näht die äußere Leggings etwas größer. Ich habe die innen liegende Leggings auch noch etwas länger zugeschnitten, so dass ich sie nach außen umstülpen konnte.

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Gerade weil meine Tochter ein Hosenverweigerer ist (kennt ihr das auch?) und sie einen richtigen Wachstumsschub hinter sich hat, wird das Leggings-Näh-Projekt bald wieder aktuell sein.
Ich für mein Teil nähe sehr gerne Leggings, weil man in kurzer Zeit richtig was schaffen kann. Und ihr? Geht es euch auch so? Habt noch einen schönen Tag!

Der Mützenwahn geht weiter….

…wie ihr seht, ich kann es nicht lassen… Es hat mich wieder gepackt und habe zwei weiteren Beanies genäht.

Im Frühjahr habe ich schon einmal Mützen für den Großen und seinen besten Kumpel im Partnerlook genäht. Damals ging mit dem Kindergarten in den Wald. Ich hatte den tollen Fuchjersey von Blaubeerstern in der Schublade gehabt, im Thema sehr passend nähte ich kurzerhand zwei Beanies für die Jungs.

Da aber die dünne Jersey-Mütze ist aber gar nicht wintertauglich, nun dachte ich, nähe ich für den Kiga-Freund eine neue Variante, doppellagig, aus Sweatstoff und Jersey. Den tollen Blaubeerstern Jersey habe ich aufm Stoffmarkt im Herbst wieder bekommen, diesmal in grün. Ich wollte jetzt den einfarbigen Jersey-Sweat außen haben und hätte gerne eine Fuchapplikation drauf gehabt. Kurz im Internet gesurft, bin ich auf diese Seite gestoßen. Die Datei habe ich auf dem Drucker verkleinert und es konnte losgehen.

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Nachdem die Mütze fertig war, habe ich richtig Lust bekommen, noch eine zweite zu nähen – Thema DINOSAURIER. Den Stoff ist die Eigenkreation von Stoffwelten.de. Die zweite Mütze wollte ich auch mit Appli haben, diesmal zeichnete ich selber einen Dino, welcher dann auf den Stoff kam.
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Der kleine Freund hat übrigens am Abend eher die Dino-Mütze – genauso wie mein Sohn – favorisiert. Mal schauen, ob ich noch ´ne Zweite nähen muss. 😉

Jetzt mache ich das erste Mal bei creadienstag mit, hier könnt ihr weitere tolle Ideen sammeln.

In diesem Sinne, habt eine kreative Woche!

Mützenwahn….

…oder wie langsam alle in und um die Familie wetter- und winterfest gemacht werden.

Die letzte Zeit war es ziemlich ruhig hier auf dem Blog, es heißt aber nicht, dass die Nähmaschine stillsteht. Abends, wenn die Kinder im Bett sind finde ich doch immer wieder Zeit, der Stoffsucht zu frönen :DD

Bei Karstadt habe ich neulich tollen, kuschelig-weichen Baumwoll-Teddy-Plüsch gekauft, daraus wollte ich den Kindern warme, gefütterte Mützen nähen. Außer dem Teddystoff habe ich auch noch Vliesofix gekauft, damit gings das Applizieren viel-viel besser! Es hat richtig Spass gemacht.

Als Vorlage habe ich wieder den tollen Schnitt von Hamburger Liebe genommen, diesen aber etwas gekürzt, denn die Beanieform wäre ungünstig mit so dickem Futterstoff.

So wurden beide Kinder bemützt und damit es auch am Hals schön warm bleibt, habe ich gleich zwei passenden Kuschelhalssocken dazu genäht.

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Außerdem habe ich einem 10-jährigen Jungen auch ein Mützenset zum Geburtstag geschenkt. Ich wusste nicht, wie er reagiert, ob er das Geschenk vielleicht uncool findet…. Aber er hat sich echt darüber gefreut! Und ich mich auch! 😀

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Das Braune mit dem blauen Sternen fand ich selber sehr schön, ich glaube, ich muss für mich auch noch eine machen.

Ich wünsche euch noch einen schönen ersten Advent!

(Und morgen zeige ich euch, was nebenbei am Wochenende noch entstanden ist.)

Farbenfrohes Wende-Beanie und Loop gegen graue Novembertage

Brrr….. es ist soweit… der Winter hält langsam Einzug. Die letzten Tage waren auch typisch herbstlich melancholisch – grau in grau. Es wurde gar nicht richtig hell und kalt ist es auch noch geworden.

Ich kann es gar nicht haben, wenn der Wind um die Ohren weht, somit sind Mützen bei mir ab ca. 14 Grad abwärts ein absolutes Muss. Schon seit Langem wollte ich mir ein-zwei Beanies nähen, kam aber die letzte Zeit nicht dazu. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich am Dienstag auf den Seiten von Hamburger Liebe dieses tolle Tutorial lesen konnte.

Und… nicht nur ein Beanie stand lange auf der To-Do-Liste, sondern horte ich seit geraumer Zeit auch ein Jersey von Hamburger Liebe, welches ich nun angeschnitten habe! Ach, der Stoff ist sooooo schön und lässt sich so schön verarbeiten.

So entstand dieses wunderschöne Set:

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Weitere Beanies werden noch bestimmt folgen!

Und jetzt fliegt das Wendebeanie samt Loop zu RUMS, freue mich wieder dabei zu sein 😀

Habt noch einen schönen Herbsttag!

Pullover „Lola“ von Rosarosa

Ich fand die entstandenen Werke des E-Books Lola so bezaubernd, dass ich es auch gleich bestellt habe. Ziemlich lange lag das ausgeschnittene Schnittmuster bei mir in der Schublade rum. Ich wollte meinem Großen einen Pulli nähen, dafür habe ich einen türkisen Sweat-Stoff in Kombination mit dem Nightfox-Jersey ausgesucht.

Genäht habe ich das Schnittmuster in der Länge Gr. 122 und in der Breite Gr. 116. Das Nähen an sich ging ziemlich schnell. Ich habe das erste Mal Taschen genäht, juchuu und es hat geklappt 😀

Mein Großer hat sich am nächsten Morgen wahnsinnig gefreut, gleich den Pulli angezogen und es hat ihm von der Größe her total gut gepasst. Aaaaabeeeer….. leider war das Teil doch zu mädchenhaft. Auch die Farbe war auf einmal eher was für Mädchen, trotz Night-Fox. Auch der Kragen und die Taschen, also alles in allem war der schöne Pulli doch nichts für Jungs. Und als das Wort „MÄDCHENhaft“ meinen Mund verließ, war es rum, er wollte es natürlich nicht mehr anziehen.

Meiner Kleinen war der Pulli dann doch noch zu groß und ich war traurig, dass er nicht getragen wird. Ich fang an zu überlegen, wem er im Bekanntenkreis eventuell passen könnte. So habe ich eine Kindergarten-Mama angesprochen, ob der Pulli ihrer Tochter wohl gefallen würde. Sie hat ja gesagt und er hat sogar gepasst. Ein wenig schmal für sie aber noch auf jeden Fall tragbar. Die Kleine war so happy, sie hat mir dann beim nächsten Mal gleich erzählt, dass sie den Pulli sogar schon in der Schule getragen hat.

Ich war natürlich auch glücklich, dass er doch noch zum Einsatz kommt. 🙂

Und hier die Bilder:

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Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, den Schnitt meinem Sohn nochmal zu nähen, allerdings mit anderen Farben und ein wenig abgeändert, d. h. ohne (so großen) Kragen, denn wie ich wieder mal feststellen musste, mögen meine beiden Kinder weder Kaputzen noch Kragen.

Und zu guter Letzt die kleine Freunding glücklich im Pulli:

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Schwingt die Hüften ~ oder ~ Nichts geht ohne ROCK!

Zur Zeit sieht es morgens bei uns so aus: die Kleine macht kaum noch die Augen auf, schon plappert sie los, welches Outfit sie an dem aktuellen Tag anziehen möchte. Nun, das Problem ist, dass der Sommer leider endgültig vorbei ist und trotzdem weigert sie sich standhaft was Langärmliges oder was Langbeiniges oder was Warmes anzuziehen, vor allem bloß nicht das häßliche Zeug mit zwei langen Beinen mit Reißverschluss in der Mitte und ein Knopf zum zumachen (für uns auch als *****schrei***** H.O.S.E. bekannt). Meine Überzeugungskünste werden so jeden Tag aufs Neue trainiert.

Wenn schon Hose, dann muss aber oben unbedingt eine Tunika sein oder irgendwas, was nach einem Kleid aussieht. Oder es muss zwingend Rüschchen haben oder/aber rosa oder/aber „Mami, das ist sooooo süüüüüüüß“ sein.

Ach ja, nicht zu vergessen, die Schuhe. Ich habe ihr mal weiße Lackschühchen gekauft, die werden auch sehr gerne bei Wind und Wetter angezogen mit dem Aufruf: „Mama, ich will die Klackerschuhe anziehen!“ (Die klackern aber eigentlich gar nicht, sehen nur so aus :D)

Das alles ergibt dann die schrillsten Kombinationen (Jeanshose mit Rock drüber und die weißen Klackerschuhe), die nicht unbedingt öffentlichkeitstauglich sind.

Hier musste auch zum Inspizieren der Kanalisation auf dem frisch geteerten Fahrbahnbelag unbedingt ein Tütü angezogen werden (beachtet bitte die zweckenentfremdeten Winterhandschuhe) 🙂 :

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So, jetzt bin ein wenig vom eigentlichen Thema abgeweicht. Und zwar, habe ich der Kleinen am Wochenende einen Rock genäht. Hierbei ist das wichtigste Kriterium überhaupt auch wieder naaatürlich: der Rock muss sich drehen! Alles andere ist dann Nebensache.

Als Schnitt habe ich einen Rock einfach abgezeichnet. Ganz zufrieden war ich dann mit dem Endergebnis nicht, Hauptsache, der Kleinen hat´s gefallen.

Diesmal habe ich den Rollsaum mit der Nähmaschine gemacht, habe einen sehr engen Zickzackstich gewählt, den Stoff gut gedähnt und richtig am Saum entlang genäht. Das Ergebnis hat mir irgendwie fast besser gefallen, als der Rollsaum von der Overlock.

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An diesem Wochenende hatten wir Besuch von Freunden. Die Tochter, 9 Jahre alt, fand den Rock auch hübsch und ich habe es angeboten, ihr auch einen Rock zu nähen. Den Rock für meine Kleine habe ich frei Schnauze genäht, war aber nicht 100 %ig zufrieden. Für den neuen Rock habe ich dann das Schnittmuster Giulia von Rosarosa genommen und die Jerseyverion mit Bündchen genäht.
Laut Anleitung muss man den Stoff raffen, es ging aber bei mir nicht so gut. Der Jerseystoff war auch etwas dicker, das Garn verhedderte sich ständig. So habe ich ein Gummigarn in die Nahtzugabe eingenāht. Beim Vernähen des Ende des Gummigarns musste ich ein Stück Stickvlies drunterlegen, meiner Maschine schien der Stoff nämlich sehr zu schmecken…

Ich habe den Rock in Größe 140 genäht, leider wurde er am Ende vieeeel zu riesig, so dass ich gut 10 cm wegschneiden musste. Gott sei dank habe ich hinbekommen, ohne dass die Form oder der Stoff hinüber wäre, sodass der Rock im zweiten Anlauf super gepasst hat. Laut ihrer Mami war sie überglücklich und ich auch, dass sie sich so gefreut hat.

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Und der fertige Rock sah dann so aus:

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Schriiiillllleeees Pink – vermutlich das letzte Sommeroutfit

Oh weh, der Herbst naht unaufhörlich, das denke ich mir diese Woche leider nicht zum ersten Mal. Heute morgen war´s richtig nebelig und dazu die Sonnenstrahlen, die aus einem anderen Winkel kommen als noch vor paar Wochen. Das Licht fällt dadurch auch gleich anders, richtig herbstlich eben.

Tagsüber wurde heute noch richtig schön, was mich daran erinnert hat, dass ich eigentlich schon lange ein Sommershirt nähen wollte. Die Stoffe dafür habe ich noch vom Sommer-Stoffmarkt. Langsam müssen die sommerlichen Sachen komplett verarbeitet werden, damit der nächste Stoffmarktbesuch im Oktober seine Berechtigung hat :DDD

Heute Mittag, als die Kleine geschlafen hat, habe ich mich rangemacht und aus dem tollen, kräftigen Pink-Stoff ein T-Shirt genäht. Schnittmuster gab dazu keine, habe einfach ein T-Shirt von mir genommen, umgezeichnet und den Schnitt ein wenig abgewandelt. Die Schulterpartie habe ich gesmokt.

Am Ende ist dieses Stück entstanden:

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Mit diesen sommerlichen Farben halte ich noch ein wenig am Sommer fest 😀

Und weil heute Donnerstag ist, schicke ich diesen Beitrag zu RUMS!

MeMadeMittwoch: DIY (Sommer)Jäckchen

Dieses Mal möchte ich euch was gaaanz Schnelles vorstellen:

Die zwei Stoffe (Viskose-Jerseys einmal in weiß und einmal in blau, jeweils ein halbes Meter auf volle Breite) habe ich noch vom Stoffmarkt und wollte daraus ein leichtes Oberteil nähen. Irgendwie kam ich aber nicht so wirklich dazu und so lagen die beiden Stöffchen ziemlich verschollen in den Tiefen meines Stoffregals. Bis heute…. Nach einem gefühlten 48-Stunden Tag mit den Kindern (hmmm…. steht der Mond falsch???) habe ich mir schnelle Erfolge ohne große Anstrengung und Aufregung gewünscht.

Stoffe rausgeholt, hin- und herprobiert und mir kam dabei eine Idee, die ich nachdem die Kinder im Bett waren, gleich verwirklicht habe.

Dabei rausgekommen ist dieses Jäckchen:

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Und wie ich es gemacht habe? Zeige ich euch auch mit Bildern:

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Das Fertigstellen an sich hat keine 2 Minuten gedauert, in dem ich das kurze Stück zusammengenäht habe (mit einem elastischen Jerseystich). Das ganze ist sooo einfach, und ich finde, das Jäckchen macht echt was her. Man kann ein simples Basic-Shirt, wie bestimmt jeder eins davon im Schrank hat, super aufhübschen. Den Stoff kann man noch gut über die Schulter ziehen, wenn es am Abend mal kühler wird (ich hoffe, der Sommer kehrt noch zurück…)

Hier könnt ihr sehen, was die Anderen bei MeMadeMittwoch gezaubert haben.